Abbott FreeStyle Libre 3 Plus im Selbsttest | 14 Tage Glukose Tracking

In Gesundheit, Self-Tracking10. Oktober 20256 Minutes

Achim Hepp

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Insulin, Blutzucker und Glukose. Ein Auslöser war unter anderem das Buch Outlive: The Science and Art of Longevity (Affiliate Link) ↗ von Peter Attia, in dem die Stabilität des Blutzuckers als entscheidender Faktor für ein gesundes Altern hervorgehoben wird. Parallel dazu habe ich durch meine Bluttests mit Aware bereits Erfahrungen gesammelt und konnte mir ein Bild von meinen Werten machen. Bluttests liefern allerdings nur Momentaufnahmen. Ich wollte verstehen, wie mein Körper im Alltag reagiert, wenn es um Mahlzeiten, Stress, Sport oder auch um Bier und Kaffee geht.

Ein Video von Insulin Doctor hat meine Neugier noch verstärkt. Darin wird erklärt, wie stark Insulin und viszerales Fett miteinander zusammenhängen und welchen Einfluss Lebensstilfaktoren auf unsere Gesundheit haben.

Um nicht nur theoretisch über Blutzucker zu lesen, sondern konkrete Erfahrungen zu sammeln, habe ich mir den Abbott FreeStyle Libre 3 Plus (Affiliate Link) ↗ bestellt. Das Gerät ist ein sogenannter Continuous Glucose Monitor, kurz CGM, der den Gewebezucker kontinuierlich misst und die Daten direkt an eine App überträgt. Mein Plan ist ein Selbstexperiment über 14 Tage, um zu beobachten, wie sich mein Alltag auf meinen Blutzucker auswirkt.

Passend dazu bin ich am Tag meiner Bestellung auf ein weiteres Video gestoßen, das das Thema Blutzucker Tracking aus einer angenehm alltagstauglichen Perspektive beleuchtet.

In der Langlebigkeitsforschung wird immer wieder betont, dass stabile Blutzuckerwerte ein zentraler Schlüssel für Gesundheit sind. Peaks nach Mahlzeiten können Energie rauben, Insulinresistenz fördern und langfristig auch die Alterungsprozesse beschleunigen. Ein CGM macht sichtbar, welche Lebensmittel oder Routinen den größten Einfluss haben. Spannend ist dabei die Frage, welche Mahlzeiten starke Ausschläge verursachen, welche Kombinationen die Kurve stabil halten und wie Schlaf oder Bewegung eine Rolle spielen.

Abbott FreeStyle Libre 3 Plus im Selbsttest

Den Abbott FreeStyle Libre 3 Plus ↗ bekommt man im Netz für rund 60 Euro. Er kommt schlicht verpackt und besteht im Wesentlichen aus dem Sensor und einem Applikator. Als ich ihn ausgepackt habe, war ich zunächst überrascht, wie groß und beeindruckend die Nadel aussieht. In dem Moment dachte ich kurz, dass das Aufsetzen unangenehm werden könnte. Doch das Gegenteil war der Fall. Nachdem ich den Sensor an meinem Hinterarm platziert hatte, war ich fast enttäuscht, dass ich absolut nichts gespürt habe. Kein Schmerz, kein Ziehen, einfach gar nichts.

Die Verbindung mit der App funktionierte anschließend problemlos. Der Sensor koppelt sich schnell, und nach der kurzen, vorgegebenen Wartezeit konnte ich ihn aktivieren und die ersten Werte sehen. Ab da war es faszinierend zu beobachten, wie sich der Glukoseverlauf im Laufe des Tages entwickelt: beim Essen, beim Sport oder einfach nur während eines Meetings am Schreibtisch.

Abbott FreeStyle Libre 3 App

Fazit und Ausblick

Nach zwei Wochen mit dem Sensor kann ich sagen, dass das Experiment wirklich spannend war. Der Libre 3 Plus ließ sich leicht anbringen und hat durchgehend zuverlässig Daten geliefert. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit vergisst man fast, dass man überhaupt einen Sensor trägt. Selbst beim Sport, Duschen oder Schlafen war er kaum spürbar und hat mich kein einziges Mal gestört.

Während der Zeit habe ich mehrmals täglich in die App geschaut, aber nicht jeden Tag konsequent. Wenn ich aktiv auf die Werte geachtet habe, konnte ich für mich feststellen, dass mein aktueller Lebensstil – also meine Ernährung, Aktivität und mein Alltag insgesamt – kaum Einfluss auf meinen Blutzucker hatte. Ich lag in der Regel konstant im grünen Bereich und nur selten darunter. Interessanterweise kam es zu diesen leichten Abfällen fast ausschließlich nachts im Schlaf. Das möchte ich mir beim nächsten Bluttest mit Aware noch einmal genauer ansehen und die Ergebnisse im Kontext vergleichen. Ich bin gespannt, ob sich dort Zusammenhänge zeigen, die im Alltag zunächst nicht sichtbar waren.

Der Sensor soll laut Hersteller 15 Tage durchhalten, hat sich bei mir aber bereits an Tag 13 nicht mehr verbunden – obwohl er weiterhin perfekt saß und ich ihn kaum beansprucht habe. Da ich nicht täglich in die App geschaut habe, fiel mir der Ausfall erst etwas später auf. Am nächsten Tag war die Verbindung dann plötzlich wieder da, nur um im Laufe des Tages erneut zu verschwinden. Wenn man wirklich dauerhaft und durchgängig tracken möchte, ist so etwas natürlich ärgerlich. Für mich war es dennoch ein spannendes Experiment und vor allem ein neues Set an Daten, mit dem ich künftig arbeiten kann.

Fotocredits: Abbott und Achim Hepp


Aware | Bluttests für mehr Daten, mehr Klarheit, mehr Gesundheit

In Gesundheit, Longevity, Self-Tracking25. August 20254 Minutes

Achim Hepp

Im Sommer 2024 habe ich für mich einen klaren Cut gemacht. Ich wollte vieles in meinem Leben verändern, bewusster leben, gesünder werden und meine Entwicklung messbar machen. Seitdem tracke ich fast alles: Schlaf, Ernährung, Training, Gewicht. Doch schnell war klar: es gibt Daten, die ich zuhause nicht selbst erheben kann. Blutwerte gehören dazu. Sie sind nicht nur eine Momentaufnahme meiner Gesundheit, sondern auch essenziell für mein Thema Longevity. Also habe ich mich entschieden: Aware ↗ soll es sein.

Warum ich mich für Aware entschieden habe

Der klassische Weg zum Hausarzt mit Termin und Blutbild war mir einfach zu umständlich. Termine, Wartezeiten und am Ende meist nur Standardwerte. Für mich passte das nicht. Auf Aware stieß ich über zielgerichtete Werbung auf Instagram, habe das Startup gegoogelt und es wirkte sofort modern und fokussiert.

Aware ist ein Berliner Health-Tech-Startup, das 2021 gegründet wurde und inzwischen stark gewachsen ist. Sie bieten Bluttests als Abo oder Einzellösung an, die deutlich über das hinausgehen, was man beim klassischen Hausarzt bekommt. Statt nur wenige Standardwerte gibt es je nach Paket bis zu 75 Biomarker inklusive Auswertung und Lifestyle-Tipps in einer App. Für mich war genau diese Kombination aus einfacher Buchung, klarer Aufbereitung und Fokus auf langfristige Gesundheit der ausschlaggebende Punkt.

Mein erster Bluttest

Im April 2025 stand mein erster Aware-Test an. Ich hatte dafür das Paket „Long-Term Health“ gebucht, das gleich mehrere relevante Biomarker umfasst. Auch wenn Aware nur ein eigenes Labor in Berlin betreibt, gibt es Partner-Standorte in ganz Deutschland. Für meinen Test ging es nach Düsseldorf, inzwischen wäre sogar Dortmund eine Option.

Die Terminbuchung über die App war in wenigen Minuten erledigt. Vor Ort lief alles professionell, schnell und unkompliziert. Genau so, wie man es sich wünscht, wenn man moderne Gesundheitsservices nutzt.

Der zweite Test in Berlin

Fünf Monate später bot sich die nächste Gelegenheit. Ich war geschäftlich in Berlin und habe den Termin spontan in meinen Aufenthalt eingebaut. Dieses Mal war es der eigene Standort von Aware in Berlin Mitte mit dem angeschlossenen Labor und damit für mich besonders spannend, weil hier alles zusammenläuft.

Nach dem ersten Test hatte ich begonnen, gezielt einen meiner schwächeren Werte mit einem Supplement anzugehen. Der zweite Test war deshalb nicht nur eine Wiederholung, sondern ein echter Vergleich, um zu sehen, ob die Anpassungen Wirkung zeigen.

Fazit und Ausblick

Nur sechs Stunden nach der Blutabnahme hatte ich meine Ergebnisse in der App. Besonders spannend war es zu sehen, wie sich einzelne Werte im Vergleich zum ersten Test verschoben haben. Die App zeigt die prozentuale Veränderung an, aber mir fehlt dabei eine einfache Gesamtübersicht. Was ist besser, was ist schlechter geworden? Eine klare Visualisierung, zum Beispiel mit Indikatoren von Grün zu Orange, würde den Vergleich noch leichter machen. Denn nicht jeder Wert ist eindeutig: Manche können in beide Richtungen negativ sein und erfordern eine Interpretation.

Sehr gefreut haben mich meine Cholesterinwerte. Zwei davon konnte ich in den grünen Bereich bringen. Genau hier hatte ich nach dem ersten Test angesetzt und mit Red Yeast Rice (Amazon Affiliate Link ↗) supplementiert. Es scheint gewirkt zu haben. Trotz kleiner Kritik an der Darstellung ist für mich klar: Der eigentliche Mehrwert von Aware liegt darin, Entwicklungen sichtbar zu machen. Nicht nur ein einmaliger Check, sondern ein Vergleich über die Zeit. Für alle, die datengetrieben arbeiten und Longevity ernst nehmen, ist das ein entscheidender Schritt.

Fotocredits: Aware und Achim Hepp

Hinweis in eigener Sache

Mit meinem Code 5D46CC2D0E1 erhältst du 20 Euro Rabatt auf deinen ersten Test bei Aware. Gleichzeitig bekomme auch ich einen Gutschein für mein nächstes Paket. Eine Happy-Happy Situation für uns beide.


Ein Jahr später

In 80zwanzig17. Juli 20254 Minutes

Achim Hepp

Ein Jahr ist vergangen. Und ich kann sagen: Ich bin heute in der besten körperlichen und mentalen Verfassung meines Lebens. Auch wenn ich beruflich zwischenzeitlich durch schwierige Phasen gegangen bin, habe ich mich davon nicht abbringen lassen. Ich habe weiter an mir gearbeitet. Konsequent, strukturiert, datenbasiert.

Direkt nach meiner Rückkehr aus Dubai – dem bewussten Neustart – habe ich mein Spreadsheet geöffnet und angefangen, täglich verschiedenste Daten zu tracken. Körperwerte, Schlaf, Bewegung, Ernährung, Flüssigkeit, Sporteinheiten, Kalorien. Jeden Tag. Und ich habe die Daten nicht einfach nur gesammelt, sondern auch hinterfragt. Nach einem Quartal habe ich die Struktur angepasst, neue Metriken ergänzt, irrelevante gestrichen und die Formeln überarbeitet. Ich wollte wissen, ob es Muster gibt. Ob ich meinen Körper verstehen kann. Und ja, ich habe drei Formeln gefunden, die für mich funktionieren. Ich konnte sie replizieren. Wenn ich diese Parameter einhalte, nehme ich ab. Punkt. Und zwar nachvollziehbar, planbar, wiederholbar.

Datenbasierte Erfolge sind meine Motivation

Mein größter Erfolg seit Dubai ist, dass ich knapp 25 Kilogramm abgenommen habe. Vernünftig, konstant und dauerhaft. Natürlich gibt es Schwankungen. Aber was mir wichtig ist: Ich wiege jetzt weniger als in 2009, das ich mit meiner ersten Withings Waage getrackt habe. Ich habe nicht jeden Tag gewogen, manchmal sogar monatelang nicht, aber ich habe Durchschnittswerte. Und mein aktuelles Gewicht liegt unter allem, was ich in 15 Jahren jemals hatte. Und damals bin ich sogar den New York Marathon gelaufen. Rückblickend war das eine reine Kopfsache. Ich war weder fit noch gesund, habe nicht auf Ernährung oder Schlaf geachtet. Heute bin ich an einem ganz anderen Punkt.

Ich laufe wieder regelmäßig. Ende letzten Jahres habe ich mit einem 5 Kilometer Lauf wieder angefangen und bin fast gescheitert. Ich laufe pulsbasiert, also musste ich unterwegs sogar mehrfach gehen, um meinen Puls wieder zu senken. Im November werde ich genau denselben Lauf noch einmal absolvieren. Eins zu eins. Und ich weiß jetzt schon, dass ich ihn in einer ganz anderen Verfassung laufen werde. Heute bin ich bei gemeinsamen Läufen der fitteste in der Runde. Und das fühlt sich wirklich verrückt an. Sport ist inzwischen komplett integriert. Ich habe Cardio- und Kraftgeräte zu Hause und im Büro. Ich habe mir bewusst eine Umgebung gebaut, in der es keine Ausrede mehr gibt, keinen Sport zu machen.

Auch auf Reisen baue ich Bewegung ein, checke Laufstrecken oder suche mir ein Studio um die Ecke. Thema Convenience. Immer. Mein Ziel war es, ein gesundes Leben zu führen, ohne auf alles verzichten zu müssen. Und das klappt. Ich habe einen Monat lang in New York gelebt ↗. Ich war in Bars, habe Craft Beer getrunken, ungesund gegessen, wenn ich Lust darauf hatte, aber eben nicht durchgehend. Ich höre nicht auf zu leben. Ich achte nur genauer darauf, was mir guttut. Ich weiß genau, was ich esse, wie es sich in Makros aufteilt und welche Auswirkungen es auf meinen Körper hat.

Ein weiterer Baustein: neue Geräte, neue Daten. Und vor allem neue Erkenntnisse. Über Bluttests habe ich gezielt identifizieren können, welche Nährstoffe mir fehlen und was ich supplementieren muss. Ich sehe die Veränderungen, auch optisch. Meine Haut ist besser, ich sehe gesünder aus. Das alles hat sich über Monate aufgebaut. Nichts davon war ein Wunder oder ein Trick. Es war einfach eine bewusste Entscheidung. Und ein Jahr tägliche Wiederholung.

Jetzt beginnt Jahr zwei. Ich freue mich drauf.


Peloton Tread | Cardio Training mit Design, Vielfalt und Community

In Fitness, Cardio10. Juli 20255 Minutes

Achim Hepp

Während meines Monats in New York ↗ habe ich die Gelegenheit genutzt, ein paar Kurse direkt in den Peloton ↗ Studios in Manhattan zu buchen. Darunter war auch mein allererster Lauf auf dem Peloton Tread und ich war sofort begeistert.

Erste Schritte in New York

Parallel habe ich in New York auch regelmäßig bei BARRY’S ↗ trainiert. Dort stehen Woodway Laufbänder, die als Goldstandard im HighEnd Bereich gelten und je nach Modell und Ausstattung zwischen 12.000 und über 18.000 Dollar kosten. Im direkten Vergleich war das Erlebnis auf dem Peloton Tread für mich aber deutlich besser. Design, Usability und Eleganz lagen auf einem ganz anderen Level und das bei einem Neupreis von rund 3.995 Euro in Deutschland. Genau dieser Unterschied hat mir gezeigt, dass Premium nicht nur vom Preis abhängt, sondern vom Gesamterlebnis.

Entscheidung in New York, Umsetzung in Dortmund

Noch in New York habe ich angefangen zu schauen, ob ich in Deutschland ein gebrauchtes Peloton Tread finde. Ein Neugerät war mir preislich zu hoch, aber gebraucht wurde ich schnell fündig. Schon während meiner Zeit in den USA habe ich den Kauf über Kleinanzeigen abgewickelt, mit der Vereinbarung, das Gerät nach meiner Rückkehr nach Deutschland abzuholen. Platz zu Hause habe ich eigentlich nicht, aber mein Büro/Studio bietet genügend Raum und ist der perfekte Standort. So habe ich jetzt eine klare Lösung: Zu Hause steht mein Peloton Bike, im Studio das Tread. Damit habe ich in beiden Welten keine Ausrede mehr, mein Training durchzuziehen: egal ob Kraft, Ausdauer oder Cardio.

Vom Walking Pad zum echten Training

Bis dahin hatte ich in meinem Studio ein Walking Pad im Einsatz. Eigentlich war die Idee, es unter den Schreibtisch zu stellen und während der Arbeit zu gehen. Das hat in der Praxis nie so richtig funktioniert. Stattdessen habe ich das Walking Pad im letzten halben Jahr zweckentfremdet und mit einem iPad aufgestellt, auf dem ich Peloton Kurse abgespielt habe. So konnte ich immerhin meine täglichen Schritte einbauen und einfache Walks absolvieren. Das war zwar besser als nichts, aber es war mehr eine Krücke als ein echtes Training.

Der Umstieg auf das Tread hat mir sofort gezeigt, wie groß der Unterschied wirklich ist. Die Stabilität, die Laufruhe und das Laufgefühl sind unvergleichbar. Wo das Walking Pad schnell an seine Grenzen gestoßen ist, eröffnet das Tread ganz neue Möglichkeiten. Plötzlich habe ich nicht nur Spaziergänge im Studio gemacht, sondern intensives Training mit Steigungen, Intervallen oder längeren Läufen absolviert. Es fühlt sich nicht nach einer improvisierten Lösung an, sondern nach einem Gerät, das von Anfang bis Ende für ernsthaftes Training entwickelt wurde.

Trainerinnen und Motivation

Besonders begeistert haben mich auch die Walking und Laufkurse im Peloton Universum. Dabei habe ich eine neue Trainerin entdeckt, Kirsten Ferguson, die ich vorher noch gar nicht kannte. Ihre Art liegt mir sehr und ihre Kurse sind mittlerweile ein fester Bestandteil meines Trainings. Genau wie beim Bike ist auch hier die Vielfalt entscheidend. Es gibt unzählige Trainerinnen und Trainer mit ganz unterschiedlichen Stilen und Schwerpunkten, so dass wirklich jeder seine persönlichen Favoriten findet. Diese persönliche Bindung motiviert ungemein, weil man das Gefühl hat, eine echte Beziehung aufzubauen. Dadurch wird das Training nicht nur sportlich, sondern auch menschlich nahbar und inspirierend.

Voll im Peloton Kosmos

Mit dem Tread bin ich jetzt noch tiefer im Peloton Kosmos angekommen. Es ergänzt mein Bike perfekt und erweitert mein Training um eine weitere Dimension. Besonders in meinem Büro/Studio macht es einen großen Unterschied, weil ich nun auch dort eine Cardio Möglichkeit habe, die über ein Walking Pad weit hinausgeht. Für mich ist das nicht nur eine Anschaffung gewesen, sondern ein klares Bekenntnis, meine Routinen konsequent fortzuführen.

Fazit

Das Peloton Tread hat mich von Anfang an überzeugt und tut es bis heute. Schon der erste Lauf in den Studios in Manhattan war ein Aha Moment, der mir gezeigt hat, wie groß der Unterschied zu anderen Geräten ist. Heute – nach ein paar Tagen – bin ich froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe, mir ein eigenes Gerät zuzulegen. Zusammen mit meinem Bike habe ich nun die perfekte Kombination für zu Hause und mein Studio und kann jeden Tag flexibel trainieren. Für mich ist das Tread nicht nur ein Laufband, sondern ein Teil meines Alltags, der es mir leichter macht, Sport selbstverständlich in mein Leben einzubauen.

Fotocredits: Peloton und Achim Hepp


NoordCode Complete Collagen | Fünf Typen, null Zusätze, eine Lösung

In Gesundheit, Longevity25. Februar 20257 Minutes

Achim Hepp

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Longevity. Einer der Menschen, der mich dabei am stärksten beeinflusst hat, ist Bryan Johnson. Seine kompromisslose Umsetzung des sogenannten Blueprint Protocol ↗ ist sicher nicht auf jede Lebensrealität übertragbar, aber sie ist ein faszinierender Denkansatz. Was passiert, wenn man jede Entscheidung im Alltag an der Frage ausrichtet: Welche Version von mir würde mein jüngerer Körper wählen? Das Ergebnis ist ein System aus Datenpunkten, Routinen, Nahrungsergänzung und Präzision. Und eine riesige Menge an Learnings, die sich auch auf einen normalen Alltag herunterbrechen lassen.

Ein Bereich, der mich dabei besonders interessiert hat, ist Kollagen. Bryan hatte eine Zeit lang ein eigenes Produkt im Einsatz, das alle fünf zentralen Kollagen-Typen kombiniert hat, also Typ I, II, III, V und X. Das hat mich neugierig gemacht. Nicht, weil ich einfach das Gleiche bestellen wollte, sondern weil ich verstehen wollte, warum diese Kombination sinnvoll ist und ob es eine europäische Alternative gibt, die in Sachen Qualität und Zusammensetzung mithalten kann.

Was machen diese fünf Kollagen Typen eigentlich?

Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper. Es hält alles zusammen – Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Bänder, sogar die Darmwand. Aber es gibt nicht nur ein Kollagen, sondern viele. Fünf davon gelten als besonders relevant:

  • Typ I: Kommt am häufigsten vor. Es steckt in Haut, Haaren, Nägeln, Sehnen und Knochen.
    Wird oft als „Beauty-Kollagen“ vermarktet, ist aber auch für Stabilität im Bindegewebe verantwortlich.
  • Typ II: Zuständig für Knorpel und Gelenke. Wenn du viel läufst, springst oder Gewichte bewegst, brauchst du Typ II. Wird seltener supplementiert, ist aber für Mobilität entscheidend.
  • Typ III: Unterstützt Haut, Blutgefäße und Organe. Oft gemeinsam mit Typ I enthalten – vor allem in klassischen Marine- oder Rinderkollagen-Produkten.
  • Typ V: Wird für die Bildung von Zellmembranen benötigt. Arbeitet eng mit Typ I zusammen und sorgt für Struktur. Wird in den meisten Produkten nicht erwähnt, obwohl es in natürlichem Kollagen vorkommt.
  • Typ X: Zuständig für die Bildung von neuem Knorpel und die Knochenheilung.
    Wird vor allem in der Regeneration und bei hoher körperlicher Belastung interessant.

Was mich überzeugt hat: Diese Typen ergänzen sich. Nur Typ I und III zu nehmen, mag äußerlich sichtbar sein. Aber wer Gelenke, Beweglichkeit und Regeneration mitdenken will, braucht mehr.

Warum die meisten Kollagenprodukte nicht ausreichen

Seit ich mich mit der Thematik beschäftigt habe, ist mir aufgefallen, dass die meisten Kollagenprodukte auf dem europäischen Markt ein sehr eingeschränktes Wirkprofil haben. Das liegt weniger an bösem Willen, sondern oft einfach daran, wie diese Produkte vermarktet werden.

Typ I und Typ III sind Standard. Sie gelten als „Beauty-Kollagen“ und richten sich an alle, die etwas für Haut, Haare und Nägel tun wollen. Entsprechend sind viele Produkte aromatisiert, mit Süßstoffen versetzt und eher auf Lifestyle getrimmt. Typ II fehlt fast immer. Obwohl er zentral für die Gelenkgesundheit ist, findet man ihn selten in Kombi-Produkten. Wer ihn will, muss oft separate Gelenkpräparate kaufen, mit eigener Dosierung, Verpackung und Preisstruktur. Typ V und Typ X sind quasi unsichtbar. Beide kommen zwar natürlich in Kollagenquellen vor, werden aber fast nie explizit ausgewiesen oder dosiert. Dabei spielen sie eine wichtige Rolle für Zellaufbau, Struktur und Regeneration.

Dazu kommt: Viele Produkte enthalten Zusätze, die ich persönlich nicht haben will.
Künstliche Aromen, Süßstoffe, Vitamine in fragwürdiger Dosierung, oft gepuffert mit unnötigen Füllstoffen. Für mich war klar: Ich will ein Produkt, das klar formuliert ist, nur das enthält, was wirklich nötig ist, und alle fünf Typen abdeckt.

Was ich stattdessen gefunden habe

Ich habe viele Kollagenprodukte angeschaut. Die meisten habe ich nach dem Etikett schon wieder aussortiert. Zu wenige Typen, zu viel Schnickschnack, oft nicht mal transparent, was wirklich drin ist. Fündig geworden bin ich bei NoordCode. Der Name klingt eher nach Skandinavien, tatsächlich kommt das Produkt aber aus den Niederlanden und erfüllt genau das, was ich gesucht habe.

Das Complete Collagen Unflavoured von NoordCode (Affiliate Link) ↗ enthält laut Hersteller alle fünf Typen: I, II, III, V und X. Es kommt als geschmacksneutrales Pulver ohne Zusätze und lässt sich grundsätzlich gut verarbeiten. Ich selber mische das Pulver in meinen Proteinshake. Dort stört es nicht, verändert den Geschmack nicht und macht den Shake sogar ein wenig fluffiger. Andere Methoden, wie zum Beispiel das Anrühren in Wasser, haben für mich nicht richtig funktioniert. Die Menge liegt bei mir bei etwa 10 bis 15 Gramm täglich, je nachdem, wie der Tag aussieht.

Eindruck und Fazit

Ich nehme das Complete Collagen von NoordCode jetzt seit mehreren Wochen regelmäßig. Was ich sagen kann: Es ist einfach in der Anwendung, gut verträglich und fügt sich problemlos in meinen Alltag ein. Ich habe keine spektakulären Veränderungen erwartet, aber kleine Dinge sind mir aufgefallen: Meine Nägel sind stabiler, die Haut fühlt sich insgesamt glatter an und die Kombination mit dem Proteinshake funktioniert für mich ideal. Ob das allein am Kollagen liegt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber es ist ein Baustein in meinem System, der für mich funktioniert. Und genau darum geht es mir.

Wenn man sich einmal mit dem Thema Kollagen beschäftigt, merkt man schnell, wie begrenzt viele Produkte am Markt formuliert sind. NoordCode hat mit dem Complete Collagen Unflavoured ein Supplement entwickelt, das sich davon abhebt. Alle fünf Typen, keine Zusätze, neutral im Geschmack und aus europäischer Produktion. Für mich ist das die richtige Wahl, inspiriert von Bryan Johnsons Blueprint Protocol, aber angepasst an meinen eigenen Alltag.

Fotocredits: NordCode und Achim Hepp

Hinweis in eigener Sache

Mit meinem Link http://rwrd.io/sqg21i8?c erhältst du 10% Rabatt auf deine erste Bestellung bei NoordCode. Gleichzeitig bekomme ich dann Punkte in meinem Profil gutgeschrieben. Eine Happy-Happy Situation für uns beide.


Lumen | Den eigenen Stoffwechsel in Echtzeit messen?

In Gesundheit, Self-Tracking25. Januar 20255 Minutes

Achim Hepp

Immer mehr Geräte wollen uns helfen, Gesundheit und Fitness datenbasiert besser zu verstehen. Eines dieser Geräte ist Lumen (Affiliate Link) ↗, ein kleines, tragbares Atemanalyse-Device, das verspricht, den eigenen Stoffwechsel in Echtzeit sichtbar zu machen.

Wer steckt hinter Lumen?

Gegründet wurde Lumen von den Zwillingsschwestern Dr. Merav und Dr. Michal Mor, beide mit einem wissenschaftlichen Hintergrund in Physiologie und Biologie. Die Idee: eine Methode, die bisher nur in klinischen Laboren möglich war – die Analyse des Verhältnisses von CO₂ und O₂ in der Atemluft zur Bestimmung des aktuellen Energieverbrauchs – in ein handliches Gerät für den Alltag zu bringen.

Wie funktioniert die Methode?

Das Prinzip basiert auf dem Respiratorischen Quotienten (RQ):

  • Bei Kohlenhydratverbrennung ist das Verhältnis von CO₂ zu O₂ höher.
  • Bei Fettverbrennung ist es niedriger.

Mit jedem Atemzug durch das Gerät wird dieses Verhältnis analysiert. In Kombination mit App-Daten (z. B. Schlaf, Aktivität, Ernährung) entsteht so eine Einschätzung, ob man sich aktuell eher in der Kohlenhydrat- oder Fettverbrennung befindet. Die App erstellt daraufhin tägliche Empfehlungen zur Ernährung.

Mein Start mit Lumen

Ich habe mir Lumen im August 2024 geholt, mit dem Ziel, meinen Gewichtsverlust zu unterstützen. Dabei nutze ich es in erster Linie sehr simpel: um zu sehen, ob ich gerade Fett verbrenne oder nicht. Die App selbst ist aber deutlich mächtiger. Sie berechnet täglich, was man essen sollte, abhängig vom aktuellen Status und dem gesetzten Ziel.

Besonders praktisch: Lumen synchronisiert sich über Apple HealthKit. Da ich meine Nahrung ohnehin in FDDB eintrage, landen diese Daten automatisch auch bei Lumen und fließen in die Empfehlungen mit ein.

Erfahrungen mit dem Abo-Modell

Wie bei vielen modernen Gadgets steckt hinter Lumen ein Abo-Modell. Im Kaufpreis war ein sechsmonatiges Startabo enthalten. Meine ursprüngliche Idee war zu testen, ob sich dieses Abo für mich überhaupt lohnt. Als es auslief, habe ich es zunächst nicht verlängert.

Ohne Abo bekommt man weiterhin Messungen, aber in einer vereinfachten Form mit weniger Details. Viele Zusatzfunktionen verschwinden, was die Nutzung im Alltag stark reduziert. Nach einigen Monaten habe ich mich dann doch entschieden, ein Jahresabo abzuschließen. Vor allem wegen eines guten Angebots, aber auch, weil ich inzwischen überzeugt war, dass es sich lohnt, in meine Gesundheit zu investieren. Schade ist es, dass es wie üblich so abläuft, dass man kündigen muss, um anscheinend vernünftige Angebote zu bekommen, die den Preis des Dienstes wert sind. Leider ist Lumen, wie viele andere Abo-Modelle von Gesundheitsgeräten auch, in meinen Augen unverhältnismäßig teuer, da man es selten einzeln, sondern immer in Kombination mit anderen nutzt.

Mein Mindset und meine Routine

Ein wichtiger Grund für das Jahresabo ist mein aktuelles Mindset: das Beste, wofür ich Geld ausgeben kann, ist mein Körper, meine Gesundheit und meine Zukunft. Mit diesem Ansatz nutze ich Lumen so, dass ich das Abo für mich rechtfertigen kann. Ich will mich nicht zu 100 % selbst optimieren, dafür wäre Lumen ideal, denn es passt den Ernährungsplan täglich dynamisch an die Ergebnisse an. Stattdessen nutze ich es pragmatisch in meiner Routine:

  • Standardmäßig direkt morgens nach dem Aufstehen.
  • In bestimmten Phasen auch über den Tag verteilt, teilweise in Kombination mit verschiedenen sportlichen Aktivitäten, um mehr über meinen Stoffwechsel zu lernen.

Praktisch für unterwegs

Neben den Funktionen ist Lumen auch technisch gut durchdacht: Das Gerät ist klein und handlich, ideal für Reisen. Der Akku hält laut Hersteller und Reviews bis zu 10 bis 14 Tage, bei mir in der Praxis problemlos über mehrere Tage hinweg. Geladen wird es nicht über ein klassisches Kabel, sondern über eine USB-C Dockingstation, was das Handling unterwegs sehr bequem macht. Meist nehme ich es ohne Ladegerät auf Reisen mit.

Mein Zwischenfazit

Lumen ist für spannend, weil es Daten sichtbar macht, die man sonst nur im Labor bekommen würde. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie zuverlässig die Empfehlungen langfristig sind und wie stark sie meinen Fortschritt tatsächlich beeinflussen. Aktuell sehe ich es so: Lumen ist ein interessantes Gadget mit echtem Potenzial, das mir hilft, meinen Alltag bewusster zu gestalten. Ob es für mich am Ende ein echter Gamechanger wird oder ein nice-to-have, wird die Zeit zeigen.

Fotocredits: Lumen und Achim Hepp

Hinweis in eigener Sache

Mit meinem Code NREF_B7OAm erhältst du 40 Dollar Rabatt bei Lumen. Gleichzeitig bekomme ich dafür zwei Monate auf mein aktuelles Abo gutgeschrieben. Eine Happy-Happy Situation für uns beide.


OlvLimits Green Machine Extra Virgin Olive Oi | Mein EVOO kommt aus Apulien

In Gesundheit, Longevity10. November 20246 Minutes

Achim Hepp

Es gibt kaum jemanden, der das Thema Longevity so konsequent angeht wie Bryan Johnson. Was mich an seinem Blueprint Protocol ↗ fasziniert, ist weniger die Perfektion als die Präzision. Alles hat einen Grund, jede Entscheidung ist dokumentiert, gemessen und optimiert. Ein Detail, das ich lange unterschätzt habe, war sein Umgang mit Olivenöl. Während viele es zum Kochen oder als Dressing verwenden, trinkt er es. Gezielt und täglich. Nicht wegen des Geschmacks, sondern wegen seiner Wirkung.

Sein Öl ist kaltgepresst, reich an Polyphenolen, hat einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, wird in UV-geschütztem Glas geliefert und kommt mit Labordaten zur Qualitätssicherung. Es ist eines der wenigen Lebensmittel in seinem Protokoll, das er nicht einfach ersetzt, sondern bewusst priorisiert. In seinem Video erklärt er einiges zu den Hintergründen und auch, woran man ein gutes EVOO erkennt.

Was ein gutes Olivenöl wirklich ausmacht

Nicht jedes Öl, das im Supermarkt „extra nativ“ heißt, ist automatisch hochwertig. Die Unterschiede liegen im Detail und genau dort hat Bryan angesetzt. Wenn man Olivenöl als tägliches Gesundheitsinstrument betrachtet, zählen andere Kriterien als beim Kochen.

Hier die wichtigsten Punkte, auf die ich seitdem achte:

  • Kaltpressung unter 27 Grad: Nur bei niedriger Temperatur bleiben die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe erhalten. „Kaltgepresst“ ist ein geschützter Begriff, aber viele Produkte erreichen trotzdem nicht die optimale Qualität.
  • Hoher Polyphenolgehalt: Polyphenole sind natürliche Antioxidantien. Sie helfen, Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren und wirken entzündungshemmend. Gute Öle liegen bei über 400 Milligramm pro Kilogramm. Manche Spezialöle kommen über 700 oder sogar 1000.
  • Hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren: Vor allem Ölsäure (Oleinsäure) ist wichtig. Sie unterstützt Herzgesundheit, wirkt ebenfalls entzündungshemmend und ist stabil bei Raumtemperatur.
  • Freie Fettsäuren unter 0,3 Prozent: Ein niedriger Wert zeigt, dass die Oliven schnell und sauber verarbeitet wurden. Je niedriger, desto besser.
  • Lichtgeschützte Verpackung: Olivenöl ist empfindlich gegenüber Licht und Sauerstoff. UV-geschütztes Glas oder Metalldosen sind Pflicht. Kunststoffflaschen sind ein Ausschlusskriterium.
  • Erntejahr, Herkunft und Transparenz: Gutes Öl wird klar deklariert. Wer nichts zur Herkunft, zur Ernte oder zur Analyse schreibt, hat meistens nichts zu zeigen.

Wenn du dich einmal damit beschäftigst, liest du Etiketten ganz anders. Und du verstehst, warum ein 5 Euro Öl aus dem Discounter mit dem Etikett „nativ extra“ nicht das gleiche ist wie ein Labor-geprüftes Hochpolyphenolöl.

Was ich stattdessen gefunden habe

Ich wollte ein Öl, das genauso hochwertig ist wie das von Bryan Johnson, aber ohne Umwege über den Atlantik, ohne Zoll und ohne doppelte CO₂-Bilanz. Produziert in Europa, direkt beziehbar, klar analysiert. Gefunden habe ich das, was ich heute täglich verwende: Green Machine von OlvLimits ↗. Das Öl stammt aus Apulien, genauer gesagt aus der Gegend um Bari im Süden Italiens. Die Oliven werden dort auf zwei Farmen innerhalb eines 20-Kilometer-Radius geerntet, verarbeitet und abgefüllt.
Es handelt sich um ein sortenreines Öl, das kalt extrahiert und in UV-geschütztem Glas geliefert wird.

Was mich besonders überzeugt hat, ist der direkte Vergleich zu den Werten des Blueprint Olive Oil:

Laborwert Blueprint Olive Oil Green Machine von OlvLimits
Polyphenole (HPLC) 523,4 mg/kg 799 mg/kg
Oleinsäure 72,26 % 76,76 %
Freie Fettsäuren < 0,8 % (Standardgrenze) 0,17 %
Peroxide nicht angegeben 4 meq/kg
UV-Schutzglas ja ja
Drittanbieter-Test ja ja (inkl. Analyse online einsehbar)

Das Öl riecht fruchtig-grün, schmeckt bitter und scharf und hinterlässt ein leichtes Kratzen im Hals. Genau das, was ein hochwertiges Extra Virgin Olive Oil tun sollte.

Wie ich es einnehme

Ich nehme das Olivenöl pur, meist morgens direkt nach dem Aufstehen oder zusammen mit meinem ersten Shake. Etwa ein bis zwei Esslöffel, also 15 bis 30 Milliliter pro Tag, abhängig vom Tagesablauf. Wichtig ist mir dabei, dass es nicht erhitzt wird. Ich verwende es nicht zum Kochen, sondern als funktionale Ergänzung, so wie Bryan es vorgemacht hat. Der Geschmack ist intensiv, aber nicht unangenehm. Eher grün, frisch, mit einer angenehmen Bitternote und einer leichten Schärfe im Abgang. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, will man kein flaches Industrieöl mehr.

Eindruck und Fazit

Ich hatte Olivenöl früher nie als gezielte Ergänzung gesehen. Eher als Zutat beim Kochen oder als Basis für ein Dressing. Seit ich mich mit den Hintergründen beschäftige und verstanden habe, welche Rolle hochwertige Fette und Polyphenole spielen, hat sich das verändert. Green Machine von OlvLimits ist für mich kein Lifestyleprodukt, sondern ein funktioneller Bestandteil meiner täglichen Routine. Ich weiß, wo es herkommt, wie es verarbeitet wird und welche Werte es liefert. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Nicht als Wundermittel, sondern als langfristiger Baustein.

Subjektiv fühlt sich mein Verdauungssystem stabiler an, und auch mein Hautbild ist etwas klarer geworden. Ob das direkt am Öl liegt oder an der Kombination mit anderen Routinen, kann ich nicht sagen. Aber das Öl bleibt.

Fotocredits: OlvLimits und Achim Hepp


Withings Body Scan | 40+ Biomarker und Segmentanalyse

In Tracker, Self-Tracking14. Oktober 20245 Minutes

Achim Hepp

Seit 2009 begleitet mich eine smarte Waage von Withings ↗. Damals war sie die erste ihrer Art, konnte sogar meinen Fortschritt per Twitter teilen und ich war sofort begeistert. Sie war eines meiner ersten smarten Gadgets, funktioniert heute noch und ist mittlerweile bei einem Freund im Einsatz. Direkt nach dem Verkaufsstart im Sommer 2023 habe ich mir die Withings Body Scan gekauft, damals aber nur halbherzig in mein Data Tracking eingebunden. Im Juli letzten Jahres hat sich das komplett geändert. Seitdem vergeht kein Tag, ohne dass ich auf diese Waage steige.

Was ist die Withings Body Scan?

Die Withings Body Scan ist weit mehr als eine klassische smarte Waage. Neben Gewicht und Körperfett liefert sie eine Vielzahl zusätzlicher Daten, die man bisher so nur aus spezialisierten Geräten kennt. Dazu gehören detaillierte Analysen zur Verteilung von Muskel- und Fettmasse in Armen, Beinen und Rumpf, eine Einschätzung der Gefäßgesundheit über Pulswellenmessung sowie ein Wert zur Nervenaktivität. Möglich wird das durch einen ausziehbaren Griff, den man beim Wiegen in die Hand nimmt und der die erweiterten Messungen aktiviert.

Withings positioniert die Body Scan damit nicht mehr nur als Waage, sondern als komplettes Gesundheitsgerät. Gerade für alle, die wie ich datengetrieben arbeiten und sich intensiv mit Self Tracking und Longevity beschäftigen, ist das spannend, weil es die nächste Stufe im täglichen Monitoring eröffnet.

Erste Erfahrungen

Der erste Eindruck nach dem Auspacken war typisch Withings. Die Body Scan wirkt hochwertig, minimalistisch und passt perfekt ins Badezimmer. Schon beim ersten Einschalten fällt das große, gut ablesbare Display auf, das deutlich moderner wirkt als bei den Vorgängern. Auch technisch hat sich einiges getan: Statt einfacher AA-Batterien wie bei meiner alten Waage kommt hier ein integrierter Akku zum Einsatz, der per USB-C geladen wird und bei normaler Nutzung bis zu 365 Tage halten soll.

Die Einrichtung über die Withings App war in wenigen Minuten erledigt und lief reibungslos. Beim ersten Wiegen merkt man sofort, dass diese Waage mehr kann. Sobald man den Griff in die Hand nimmt, startet die erweiterte Messung. Nach kurzer Zeit stehen die Ergebnisse in der App bereit und man bekommt direkt ein Gefühl dafür, wie viele zusätzliche Daten die Body Scan liefert.

Die Daten im Detail

Die Withings Body Scan liefert nicht nur ein paar zusätzliche Werte, sondern mehr als 40 klinisch validierte Biomarker. Damit geht sie weit über das hinaus, was man von einer klassischen Waage kennt.

Besonders wichtig war für mich die detaillierte Aufschlüsselung von Muskel- und Fettmasse. Statt einer einzelnen Zahl bekomme ich eine Segmentanalyse für fünf Körperbereiche: Arme, Beine und Rumpf. So lässt sich sehr genau nachvollziehen, wie sich Training und Ernährung auf den Körper auswirken. Für mein Self Tracking ist das ein echter Gewinn, weil ich Fortschritte gezielt steuern kann.

Gleichzeitig hat mich die Möglichkeit überzeugt, praktisch täglich ein EKG zu machen. Das integrierte 6-Kanal-EKG kann in Verbindung mit dem Withings ECG Monitor Vorhofflimmern erkennen und gibt eine Einschätzung zum Gefäßalter. Herz- und Gefäßgesundheit sind zentrale Faktoren für Longevity, und ich finde es beeindruckend, diese Daten so unkompliziert im Alltag erfassen zu können.

Fazit

Die Withings Body Scan ist für mich keine Waage mehr, sondern ein Gesundheits Tool. Sie fügt sich nahtlos in mein bestehendes Setup mit Oura, Apple Health und anderen Tracking Devices ein und liefert Daten, die in dieser Tiefe bislang nicht zugänglich waren. Besonders die tägliche Segmentanalyse von Muskel- und Fettmasse und die Möglichkeit, regelmäßig ein EKG zu machen, sind für mich echte Mehrwerte.

Natürlich ersetzt die Body Scan keinen Arztbesuch, aber sie macht Entwicklungen sichtbar, bevor man sie selbst spürt. Genau das ist für mich der Kern von Longevity: rechtzeitig verstehen, wo man steht, und dann bewusst handeln. Für alle, die datengetrieben arbeiten und sich ernsthaft mit Self Tracking beschäftigen, ist die Body Scan ein spannender Baustein. Sie macht es leicht, Gesundheit im Alltag messbar zu machen und mit den richtigen Routinen und Maßnahmen daran zu arbeiten.

Update August 2025

Leider hat sich meine Begeisterung für die Withings Body Scan im Mai dieses Jahres stark getrübt. Der Akku fing plötzlich an, rapide an Leistung zu verlieren, bis hin zu dem Punkt, dass eine volle Ladung selbst ohne Nutzung innerhalb von zwei bis drei Tagen komplett entladen war. Der Kontakt mit dem Kundendienst brachte am Ende die ernüchternde Antwort: der Akku sei defekt, eine Reparatur sei nicht möglich, und ich solle mir eine neue Waage kaufen.

Das war ein harter Bruch, gerade nach meinen sehr guten Erfahrungen mit meiner ersten Withings Waage. Keine Kulanz, keine echte Lösung, nur nach langem Hin und Her ein Gutschein für einen Teil des Kaufbetrags. Und ja, trotz allem habe ich mir am Ende wieder eine Body Scan gekauft, weil sie als Produkt für sich genommen großartig ist, wenn sie funktioniert. Dass ein hochpreisiges Gerät wie die Body Scan allerdings nicht reparierbar ist und der Hersteller das Thema so konsequent auf den Kunden abwälzt, ist für mich 2025 untragbar. Für mich ist das Vertrauen in Withings dadurch stark beschädigt worden, auch wenn ich die Waage nach wie vor für ihr Funktionsspektrum schätze.


Peloton Guide | Die ideale Ergänzung für Krafttraining

In Fitness, Strenght20. September 20245 Minutes

Achim Hepp

Der Peloton Guide war bei mir überhaupt nicht auf dem Radar. Als er vorgestellt wurde, ist das komplett an mir vorbeigegangen. Vielleicht auch, weil er offiziell in Deutschland gar nicht verkauft wird und man dadurch weniger darüber liest. Umso mehr hat es mich überrascht, als ich auf eBay ein Angebot entdeckt habe: Neuware für knapp 100 Euro. Ohne lange zu überlegen, habe ich zugeschlagen und es hat sich gelohnt.

Einrichtung und Setup in Deutschland

Der Peloton Guide kommt in einer extrem hochwertigen Verpackung, ähnlich wie bei einem Apple Produkt, und fühlt sich auch selbst extrem wertig an – vom Gerät selbst bis zu den Kabeln. Die Einrichtung war unkompliziert und es gibt sogar eine Option auf Deutsch, was mich sehr verwunderte, da es den Peloton Guide in Deutschland ja nie offiziell gab – vielleicht war es ja mal geplant. Ansonsten alles easy: HDMI-Kabel an den Fernseher, Strom via USB-C. Da es sich bei meinem Modell um ein Gerät aus UK handelte, musste ich lediglich das USB Netzteil gegen ein deutsches austauschen. Nachdem ich das Gerät mit dem WLAN verbunden hatte, standen mehrere Updates bereit. Innerhalb von knapp zehn Minuten war das Gerät startklar. Die Aktivierung und das Einloggen erfolgen entspannt über einen QR-Code und das Smartphone.

Funktionen des Peloton Guide

Im Kern handelt es sich um ein kleines Set Top Gerät mit Kamera, das speziell fürs Krafttraining entwickelt wurde. Über die Kamera erkennt der Guide Bewegungen, zählt Wiederholungen und zeigt an, ob man die Übung korrekt ausführt. Mit dem vollen Peloton Abo habe ich direkten Zugriff auf die große Auswahl an Kursen, die nun mit dem Guide eine ganz neue Dimension bekommen. Der Guide lässt sich auch per Sprachsteuerung bedienen. Ich persönlich nutze diese Funktion aber nicht, sondern komme mit der mitgelieferten Fernbedienung einwandfrei zurecht.

Mein Eindruck zur KI

Peloton wirbt damit, dass der Guide via KI die Übungen analysiert und optimiert. In der Praxis ist das für mich eher Marketing als echte künstliche Intelligenz. Gerade die Kernfunktion, nämlich das Zählen der Wiederholungen, ist ziemlich simpel umgesetzt und funktioniert nach Jahren der Einführung immer noch nicht zuverlässig. Interessanterweise wird man nach den Workouts sogar gefragt, wie genau die Zählung war. Peloton weiß also selbst, dass hier noch Luft nach oben ist.

Mein Training mit dem Guide

Für mich ist der Guide trotzdem der perfekte Einstieg ins Krafttraining. Bisher lag mein Fokus klar auf dem Bike. Jetzt habe ich ein Gerät, das mich Schritt für Schritt ins Krafttraining bringt. Besonders schätze ich die Möglichkeit, mich im Bild direkt neben dem Trainer zu sehen. So merke ich sofort, ob meine Haltung stimmt und ob ich die Bewegung richtig ausführe. Dass die Wiederholungen automatisch gezählt werden, macht mir tatsächlich den Kopf frei und ich kann mich komplett auf die Übung konzentrieren.

Fazit und Ausblick

Ein weiterer Pluspunkt: Da ich ohnehin das volle Peloton-Abo habe, kostet mich der Guide im laufenden Betrieb nichts extra. Für mich war es dadurch nicht nur ein günstiger Kauf, sondern auch eine echte Erweiterung meines bestehenden Ökosystems.

Der Guide war für mich eine echte Überraschung: Ein Gerät, das ich nicht erwartet habe, das sich aber perfekt in mein Training integriert. Für alle, die schon im Peloton Universum unterwegs sind und Lust haben, ihr Training um Kraftübungen zu erweitern, ist der Guide eine spannende Option. Auch wenn man in Deutschland etwas suchen muss, um ihn zu bekommen.

Ich finde, der Peloton Guide hat insgesamt wirklich gutes Potenzial. Umso unverständlicher ist es für mich, dass es bei der Kernfunktion, dem automatischen Zählen der Wiederholungen, immer noch hakt. Gerade weil man am Bildschirm sieht, dass die Bewegungen erkannt und getrackt werden, sollte die Zählung präziser sein. Die Daten sind also da, jetzt müsste das Gerät diese nur konsequent nutzen.

Update August 2025

Peloton hat den Verkauf des Guide offiziell eingestellt ↗. Seit dem 30. Juli 2025 ist das Gerät nicht mehr auf der Webseite verfügbar, wird aber für bestehende Nutzer weiterhin voll unterstützt. Ich habe mir trotzdem noch ein Neugerät für nur 60 Euro auf eBay gesichert, um auch in meinem Büro/Studio – dort wo die Tread steht – einen Guide nutzen zu können. Damit bin ich jetzt voll ausgerüstet und kann an beiden Standorten Cardio- und Krafttraining perfekt umsetzen.


Peloton Bike | Convenience, Gamification und ein Neustart

In Fitness, Cardio24. Juli 20244 Minutes

Achim Hepp

Als ich aus Dubai zurück nach Deutschland kam, hatte ich mir fest vorgenommen, meinen neuen Rhythmus beizubehalten. Dort war ich jeden Tag aktiv, habe Sport fest in meinen Alltag integriert und gemerkt, wie gut mir das tat. Zurück in Dortmund wusste ich: Wenn ich das durchziehen will, muss es für mich so einfach wie möglich sein.

Convenience als Schlüssel

Ich kenne mich! Sobald ich für Sport weite Wege auf mich nehmen muss, verliere ich früher oder später die Lust. Genau deshalb habe ich mir damals das Peloton ↗ Bike geholt. Der große Vorteil: Ich muss nicht ins Fitnessstudio, nicht durch die Stadt fahren, sondern gehe einfach nur in den Raum nebenan. Diese Bequemlichkeit ist für mich kein Nachteil, sondern der entscheidende Faktor, um dranzubleiben.

Mehr als nur Radfahren

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Radfahren oder Spinning. Was mich aber von Anfang an bei Peloton überzeugt hat, ist das gesamte Ökosystem: Live-Kurse, aufgezeichnete Sessions, motivierende Trainerinnen und Trainer, die mich antreiben und mir sagen, was zu tun ist. Mal geht es um Geschwindigkeit, mal um Steigungen, mal um lockere Fahrten. Die Vielfalt ist riesig und sorgt dafür, dass es nie langweilig wird.

Gamification, Community und Motivation

Hinzu kommt die konsequente digitale Umsetzung. Rankings, Badges, wöchentliche Challenges oder die Möglichkeit, mit anderen gemeinsam zu fahren: all das macht Training zu einem Erlebnis. Besonders die Community hat mich beeindruckt: eine weltweite Gemeinschaft, die sich gegenseitig motiviert, anfeuert und auf eine positive Weise herausfordert. Dieser Mix aus Content, Technik und sozialer Energie war es, der mich damals gefesselt hat und der mich jetzt, nach meinem Neustart, wieder in den Bann gezogen hat.

Trainerinnen und Trainer als Persönlichkeiten

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Trainerinnen und Trainer selbst. Durch die Vielfalt findet man schnell seine persönlichen Favorites. Menschen, mit denen man wirklich connectet und die einen dadurch noch stärker motivieren. Viele von ihnen sind längst kleine Promis, haben eigene Instagram Kanäle und lassen einen an ihrem Leben teilhaben. Das macht das Training noch persönlicher und schafft eine Verbindung, die weit über den Kurs hinausgeht. Für mich war es schade, dass meine Lieblings Trainerin Kendall im Sommer aufgehört hat. Aber da es so viele großartige Trainerinnen und Trainer gibt und zudem jede Menge älteren Content, auch von Kendall, bleibt die Motivation hoch.

Vom Trainingsgerät zum Wäscheständer

Ehrlicherweise war das Bike nicht durchgängig in Nutzung. Nach einem Jahr intensiven Trainings wurde es dann das, was viele kennen: ein Wäscheständer, den ich nur noch sporadisch als Fitnessgerät genutzt habe. Die App habe ich in dieser Zeit kaum geöffnet. Das war genau die Phase, in der mir Sport wieder zur Nebensache geworden ist.

Zurück in die Routine

Nach Dubai war klar: Das darf mir nicht nochmal passieren. Ich wollte die Energie und Disziplin aus dieser Zeit mitnehmen. Also habe ich das Peloton wieder fest in mein Training integriert und nutze es seither fast täglich. Es ist für mich nicht nur ein Fitnessgerät, sondern eine Brücke, um die Routine aus Dubai in meinen Alltag nach Dortmund zu übertragen.

Mehr dazu in meinen Videos

Wer tiefer einsteigen möchte: Ich habe schon vor einiger Zeit mehrere YouTube Videos zum Peloton Bike und dem Service gemacht. Dort erkläre ich detailliert, wie das Bike funktioniert, welche Features mich motivieren und warum Gamification, Community und Trainerinnen für mich ein echter Gamechanger sind.

Fotocredits: Peloton und Achim Hepp


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