Abbott FreeStyle Libre 3 Plus im Selbsttest | 14 Tage Glukose Tracking
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Insulin, Blutzucker und Glukose. Ein Auslöser war unter anderem das Buch Outlive: The Science and Art of Longevity (Affiliate Link) ↗ von Peter Attia, in dem die Stabilität des Blutzuckers als entscheidender Faktor für ein gesundes Altern hervorgehoben wird. Parallel dazu habe ich durch meine Bluttests mit Aware bereits Erfahrungen gesammelt und konnte mir ein Bild von meinen Werten machen. Bluttests liefern allerdings nur Momentaufnahmen. Ich wollte verstehen, wie mein Körper im Alltag reagiert, wenn es um Mahlzeiten, Stress, Sport oder auch um Bier und Kaffee geht.
Ein Video von Insulin Doctor hat meine Neugier noch verstärkt. Darin wird erklärt, wie stark Insulin und viszerales Fett miteinander zusammenhängen und welchen Einfluss Lebensstilfaktoren auf unsere Gesundheit haben.
Um nicht nur theoretisch über Blutzucker zu lesen, sondern konkrete Erfahrungen zu sammeln, habe ich mir den Abbott FreeStyle Libre 3 Plus (Affiliate Link) ↗ bestellt. Das Gerät ist ein sogenannter Continuous Glucose Monitor, kurz CGM, der den Gewebezucker kontinuierlich misst und die Daten direkt an eine App überträgt. Mein Plan ist ein Selbstexperiment über 14 Tage, um zu beobachten, wie sich mein Alltag auf meinen Blutzucker auswirkt.
Passend dazu bin ich am Tag meiner Bestellung auf ein weiteres Video gestoßen, das das Thema Blutzucker Tracking aus einer angenehm alltagstauglichen Perspektive beleuchtet.
In der Langlebigkeitsforschung wird immer wieder betont, dass stabile Blutzuckerwerte ein zentraler Schlüssel für Gesundheit sind. Peaks nach Mahlzeiten können Energie rauben, Insulinresistenz fördern und langfristig auch die Alterungsprozesse beschleunigen. Ein CGM macht sichtbar, welche Lebensmittel oder Routinen den größten Einfluss haben. Spannend ist dabei die Frage, welche Mahlzeiten starke Ausschläge verursachen, welche Kombinationen die Kurve stabil halten und wie Schlaf oder Bewegung eine Rolle spielen.
Abbott FreeStyle Libre 3 Plus im Selbsttest
Den Abbott FreeStyle Libre 3 Plus ↗ bekommt man im Netz für rund 60 Euro. Er kommt schlicht verpackt und besteht im Wesentlichen aus dem Sensor und einem Applikator. Als ich ihn ausgepackt habe, war ich zunächst überrascht, wie groß und beeindruckend die Nadel aussieht. In dem Moment dachte ich kurz, dass das Aufsetzen unangenehm werden könnte. Doch das Gegenteil war der Fall. Nachdem ich den Sensor an meinem Hinterarm platziert hatte, war ich fast enttäuscht, dass ich absolut nichts gespürt habe. Kein Schmerz, kein Ziehen, einfach gar nichts.
Die Verbindung mit der App funktionierte anschließend problemlos. Der Sensor koppelt sich schnell, und nach der kurzen, vorgegebenen Wartezeit konnte ich ihn aktivieren und die ersten Werte sehen. Ab da war es faszinierend zu beobachten, wie sich der Glukoseverlauf im Laufe des Tages entwickelt: beim Essen, beim Sport oder einfach nur während eines Meetings am Schreibtisch.

Fazit und Ausblick
Nach zwei Wochen mit dem Sensor kann ich sagen, dass das Experiment wirklich spannend war. Der Libre 3 Plus ließ sich leicht anbringen und hat durchgehend zuverlässig Daten geliefert. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit vergisst man fast, dass man überhaupt einen Sensor trägt. Selbst beim Sport, Duschen oder Schlafen war er kaum spürbar und hat mich kein einziges Mal gestört.
Während der Zeit habe ich mehrmals täglich in die App geschaut, aber nicht jeden Tag konsequent. Wenn ich aktiv auf die Werte geachtet habe, konnte ich für mich feststellen, dass mein aktueller Lebensstil – also meine Ernährung, Aktivität und mein Alltag insgesamt – kaum Einfluss auf meinen Blutzucker hatte. Ich lag in der Regel konstant im grünen Bereich und nur selten darunter. Interessanterweise kam es zu diesen leichten Abfällen fast ausschließlich nachts im Schlaf. Das möchte ich mir beim nächsten Bluttest mit Aware noch einmal genauer ansehen und die Ergebnisse im Kontext vergleichen. Ich bin gespannt, ob sich dort Zusammenhänge zeigen, die im Alltag zunächst nicht sichtbar waren.
Der Sensor soll laut Hersteller 15 Tage durchhalten, hat sich bei mir aber bereits an Tag 13 nicht mehr verbunden – obwohl er weiterhin perfekt saß und ich ihn kaum beansprucht habe. Da ich nicht täglich in die App geschaut habe, fiel mir der Ausfall erst etwas später auf. Am nächsten Tag war die Verbindung dann plötzlich wieder da, nur um im Laufe des Tages erneut zu verschwinden. Wenn man wirklich dauerhaft und durchgängig tracken möchte, ist so etwas natürlich ärgerlich. Für mich war es dennoch ein spannendes Experiment und vor allem ein neues Set an Daten, mit dem ich künftig arbeiten kann.
Fotocredits: Abbott und Achim Hepp
Aware | Bluttests für mehr Daten, mehr Klarheit, mehr Gesundheit
Im Sommer 2024 habe ich für mich einen klaren Cut gemacht. Ich wollte vieles in meinem Leben verändern, bewusster leben, gesünder werden und meine Entwicklung messbar machen. Seitdem tracke ich fast alles: Schlaf, Ernährung, Training, Gewicht. Doch schnell war klar: es gibt Daten, die ich zuhause nicht selbst erheben kann. Blutwerte gehören dazu. Sie sind nicht nur eine Momentaufnahme meiner Gesundheit, sondern auch essenziell für mein Thema Longevity. Also habe ich mich entschieden: Aware ↗ soll es sein.
Warum ich mich für Aware entschieden habe
Der klassische Weg zum Hausarzt mit Termin und Blutbild war mir einfach zu umständlich. Termine, Wartezeiten und am Ende meist nur Standardwerte. Für mich passte das nicht. Auf Aware stieß ich über zielgerichtete Werbung auf Instagram, habe das Startup gegoogelt und es wirkte sofort modern und fokussiert.
Aware ist ein Berliner Health-Tech-Startup, das 2021 gegründet wurde und inzwischen stark gewachsen ist. Sie bieten Bluttests als Abo oder Einzellösung an, die deutlich über das hinausgehen, was man beim klassischen Hausarzt bekommt. Statt nur wenige Standardwerte gibt es je nach Paket bis zu 75 Biomarker inklusive Auswertung und Lifestyle-Tipps in einer App. Für mich war genau diese Kombination aus einfacher Buchung, klarer Aufbereitung und Fokus auf langfristige Gesundheit der ausschlaggebende Punkt.

Mein erster Bluttest
Im April 2025 stand mein erster Aware-Test an. Ich hatte dafür das Paket „Long-Term Health“ gebucht, das gleich mehrere relevante Biomarker umfasst. Auch wenn Aware nur ein eigenes Labor in Berlin betreibt, gibt es Partner-Standorte in ganz Deutschland. Für meinen Test ging es nach Düsseldorf, inzwischen wäre sogar Dortmund eine Option.
Die Terminbuchung über die App war in wenigen Minuten erledigt. Vor Ort lief alles professionell, schnell und unkompliziert. Genau so, wie man es sich wünscht, wenn man moderne Gesundheitsservices nutzt.
Der zweite Test in Berlin
Fünf Monate später bot sich die nächste Gelegenheit. Ich war geschäftlich in Berlin und habe den Termin spontan in meinen Aufenthalt eingebaut. Dieses Mal war es der eigene Standort von Aware in Berlin Mitte mit dem angeschlossenen Labor und damit für mich besonders spannend, weil hier alles zusammenläuft.
Nach dem ersten Test hatte ich begonnen, gezielt einen meiner schwächeren Werte mit einem Supplement anzugehen. Der zweite Test war deshalb nicht nur eine Wiederholung, sondern ein echter Vergleich, um zu sehen, ob die Anpassungen Wirkung zeigen.
Fazit und Ausblick
Nur sechs Stunden nach der Blutabnahme hatte ich meine Ergebnisse in der App. Besonders spannend war es zu sehen, wie sich einzelne Werte im Vergleich zum ersten Test verschoben haben. Die App zeigt die prozentuale Veränderung an, aber mir fehlt dabei eine einfache Gesamtübersicht. Was ist besser, was ist schlechter geworden? Eine klare Visualisierung, zum Beispiel mit Indikatoren von Grün zu Orange, würde den Vergleich noch leichter machen. Denn nicht jeder Wert ist eindeutig: Manche können in beide Richtungen negativ sein und erfordern eine Interpretation.
Sehr gefreut haben mich meine Cholesterinwerte. Zwei davon konnte ich in den grünen Bereich bringen. Genau hier hatte ich nach dem ersten Test angesetzt und mit Red Yeast Rice (Amazon Affiliate Link ↗) supplementiert. Es scheint gewirkt zu haben. Trotz kleiner Kritik an der Darstellung ist für mich klar: Der eigentliche Mehrwert von Aware liegt darin, Entwicklungen sichtbar zu machen. Nicht nur ein einmaliger Check, sondern ein Vergleich über die Zeit. Für alle, die datengetrieben arbeiten und Longevity ernst nehmen, ist das ein entscheidender Schritt.
Fotocredits: Aware und Achim Hepp
Mit meinem Code 5D46CC2D0E1 erhältst du 20 Euro Rabatt auf deinen ersten Test bei Aware.
Gleichzeitig bekomme auch ich einen Gutschein für mein nächstes Paket. Eine Happy-Happy Situation für uns beide.
NoordCode Complete Collagen | Fünf Typen, null Zusätze, eine Lösung
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Longevity. Einer der Menschen, der mich dabei am stärksten beeinflusst hat, ist Bryan Johnson. Seine kompromisslose Umsetzung des sogenannten Blueprint Protocol ↗ ist sicher nicht auf jede Lebensrealität übertragbar, aber sie ist ein faszinierender Denkansatz. Was passiert, wenn man jede Entscheidung im Alltag an der Frage ausrichtet: Welche Version von mir würde mein jüngerer Körper wählen? Das Ergebnis ist ein System aus Datenpunkten, Routinen, Nahrungsergänzung und Präzision. Und eine riesige Menge an Learnings, die sich auch auf einen normalen Alltag herunterbrechen lassen.
Ein Bereich, der mich dabei besonders interessiert hat, ist Kollagen. Bryan hatte eine Zeit lang ein eigenes Produkt im Einsatz, das alle fünf zentralen Kollagen-Typen kombiniert hat, also Typ I, II, III, V und X. Das hat mich neugierig gemacht. Nicht, weil ich einfach das Gleiche bestellen wollte, sondern weil ich verstehen wollte, warum diese Kombination sinnvoll ist und ob es eine europäische Alternative gibt, die in Sachen Qualität und Zusammensetzung mithalten kann.
Was machen diese fünf Kollagen Typen eigentlich?
Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper. Es hält alles zusammen – Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Bänder, sogar die Darmwand. Aber es gibt nicht nur ein Kollagen, sondern viele. Fünf davon gelten als besonders relevant:
- Typ I: Kommt am häufigsten vor. Es steckt in Haut, Haaren, Nägeln, Sehnen und Knochen.
Wird oft als „Beauty-Kollagen“ vermarktet, ist aber auch für Stabilität im Bindegewebe verantwortlich. - Typ II: Zuständig für Knorpel und Gelenke. Wenn du viel läufst, springst oder Gewichte bewegst, brauchst du Typ II. Wird seltener supplementiert, ist aber für Mobilität entscheidend.
- Typ III: Unterstützt Haut, Blutgefäße und Organe. Oft gemeinsam mit Typ I enthalten – vor allem in klassischen Marine- oder Rinderkollagen-Produkten.
- Typ V: Wird für die Bildung von Zellmembranen benötigt. Arbeitet eng mit Typ I zusammen und sorgt für Struktur. Wird in den meisten Produkten nicht erwähnt, obwohl es in natürlichem Kollagen vorkommt.
- Typ X: Zuständig für die Bildung von neuem Knorpel und die Knochenheilung.
Wird vor allem in der Regeneration und bei hoher körperlicher Belastung interessant.
Was mich überzeugt hat: Diese Typen ergänzen sich. Nur Typ I und III zu nehmen, mag äußerlich sichtbar sein. Aber wer Gelenke, Beweglichkeit und Regeneration mitdenken will, braucht mehr.
Warum die meisten Kollagenprodukte nicht ausreichen
Seit ich mich mit der Thematik beschäftigt habe, ist mir aufgefallen, dass die meisten Kollagenprodukte auf dem europäischen Markt ein sehr eingeschränktes Wirkprofil haben. Das liegt weniger an bösem Willen, sondern oft einfach daran, wie diese Produkte vermarktet werden.
Typ I und Typ III sind Standard. Sie gelten als „Beauty-Kollagen“ und richten sich an alle, die etwas für Haut, Haare und Nägel tun wollen. Entsprechend sind viele Produkte aromatisiert, mit Süßstoffen versetzt und eher auf Lifestyle getrimmt. Typ II fehlt fast immer. Obwohl er zentral für die Gelenkgesundheit ist, findet man ihn selten in Kombi-Produkten. Wer ihn will, muss oft separate Gelenkpräparate kaufen, mit eigener Dosierung, Verpackung und Preisstruktur. Typ V und Typ X sind quasi unsichtbar. Beide kommen zwar natürlich in Kollagenquellen vor, werden aber fast nie explizit ausgewiesen oder dosiert. Dabei spielen sie eine wichtige Rolle für Zellaufbau, Struktur und Regeneration.
Dazu kommt: Viele Produkte enthalten Zusätze, die ich persönlich nicht haben will.
Künstliche Aromen, Süßstoffe, Vitamine in fragwürdiger Dosierung, oft gepuffert mit unnötigen Füllstoffen. Für mich war klar: Ich will ein Produkt, das klar formuliert ist, nur das enthält, was wirklich nötig ist, und alle fünf Typen abdeckt.
Was ich stattdessen gefunden habe
Ich habe viele Kollagenprodukte angeschaut. Die meisten habe ich nach dem Etikett schon wieder aussortiert. Zu wenige Typen, zu viel Schnickschnack, oft nicht mal transparent, was wirklich drin ist. Fündig geworden bin ich bei NoordCode. Der Name klingt eher nach Skandinavien, tatsächlich kommt das Produkt aber aus den Niederlanden und erfüllt genau das, was ich gesucht habe.
Das Complete Collagen Unflavoured von NoordCode (Affiliate Link) ↗ enthält laut Hersteller alle fünf Typen: I, II, III, V und X. Es kommt als geschmacksneutrales Pulver ohne Zusätze und lässt sich grundsätzlich gut verarbeiten. Ich selber mische das Pulver in meinen Proteinshake. Dort stört es nicht, verändert den Geschmack nicht und macht den Shake sogar ein wenig fluffiger. Andere Methoden, wie zum Beispiel das Anrühren in Wasser, haben für mich nicht richtig funktioniert. Die Menge liegt bei mir bei etwa 10 bis 15 Gramm täglich, je nachdem, wie der Tag aussieht.

Eindruck und Fazit
Ich nehme das Complete Collagen von NoordCode jetzt seit mehreren Wochen regelmäßig. Was ich sagen kann: Es ist einfach in der Anwendung, gut verträglich und fügt sich problemlos in meinen Alltag ein. Ich habe keine spektakulären Veränderungen erwartet, aber kleine Dinge sind mir aufgefallen: Meine Nägel sind stabiler, die Haut fühlt sich insgesamt glatter an und die Kombination mit dem Proteinshake funktioniert für mich ideal. Ob das allein am Kollagen liegt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber es ist ein Baustein in meinem System, der für mich funktioniert. Und genau darum geht es mir.
Wenn man sich einmal mit dem Thema Kollagen beschäftigt, merkt man schnell, wie begrenzt viele Produkte am Markt formuliert sind. NoordCode hat mit dem Complete Collagen Unflavoured ein Supplement entwickelt, das sich davon abhebt. Alle fünf Typen, keine Zusätze, neutral im Geschmack und aus europäischer Produktion. Für mich ist das die richtige Wahl, inspiriert von Bryan Johnsons Blueprint Protocol, aber angepasst an meinen eigenen Alltag.
Fotocredits: NordCode und Achim Hepp
Mit meinem Link http://rwrd.io/sqg21i8?c erhältst du 10% Rabatt auf deine erste Bestellung bei NoordCode.
Gleichzeitig bekomme ich dann Punkte in meinem Profil gutgeschrieben. Eine Happy-Happy Situation für uns beide.
Lumen | Den eigenen Stoffwechsel in Echtzeit messen?
Immer mehr Geräte wollen uns helfen, Gesundheit und Fitness datenbasiert besser zu verstehen. Eines dieser Geräte ist Lumen (Affiliate Link) ↗, ein kleines, tragbares Atemanalyse-Device, das verspricht, den eigenen Stoffwechsel in Echtzeit sichtbar zu machen.
Wer steckt hinter Lumen?
Gegründet wurde Lumen von den Zwillingsschwestern Dr. Merav und Dr. Michal Mor, beide mit einem wissenschaftlichen Hintergrund in Physiologie und Biologie. Die Idee: eine Methode, die bisher nur in klinischen Laboren möglich war – die Analyse des Verhältnisses von CO₂ und O₂ in der Atemluft zur Bestimmung des aktuellen Energieverbrauchs – in ein handliches Gerät für den Alltag zu bringen.
Wie funktioniert die Methode?
Das Prinzip basiert auf dem Respiratorischen Quotienten (RQ):
- Bei Kohlenhydratverbrennung ist das Verhältnis von CO₂ zu O₂ höher.
- Bei Fettverbrennung ist es niedriger.
Mit jedem Atemzug durch das Gerät wird dieses Verhältnis analysiert. In Kombination mit App-Daten (z. B. Schlaf, Aktivität, Ernährung) entsteht so eine Einschätzung, ob man sich aktuell eher in der Kohlenhydrat- oder Fettverbrennung befindet. Die App erstellt daraufhin tägliche Empfehlungen zur Ernährung.

Mein Start mit Lumen
Ich habe mir Lumen im August 2024 geholt, mit dem Ziel, meinen Gewichtsverlust zu unterstützen. Dabei nutze ich es in erster Linie sehr simpel: um zu sehen, ob ich gerade Fett verbrenne oder nicht. Die App selbst ist aber deutlich mächtiger. Sie berechnet täglich, was man essen sollte, abhängig vom aktuellen Status und dem gesetzten Ziel.
Besonders praktisch: Lumen synchronisiert sich über Apple HealthKit. Da ich meine Nahrung ohnehin in FDDB eintrage, landen diese Daten automatisch auch bei Lumen und fließen in die Empfehlungen mit ein.
Erfahrungen mit dem Abo-Modell
Wie bei vielen modernen Gadgets steckt hinter Lumen ein Abo-Modell. Im Kaufpreis war ein sechsmonatiges Startabo enthalten. Meine ursprüngliche Idee war zu testen, ob sich dieses Abo für mich überhaupt lohnt. Als es auslief, habe ich es zunächst nicht verlängert.
Ohne Abo bekommt man weiterhin Messungen, aber in einer vereinfachten Form mit weniger Details. Viele Zusatzfunktionen verschwinden, was die Nutzung im Alltag stark reduziert. Nach einigen Monaten habe ich mich dann doch entschieden, ein Jahresabo abzuschließen. Vor allem wegen eines guten Angebots, aber auch, weil ich inzwischen überzeugt war, dass es sich lohnt, in meine Gesundheit zu investieren. Schade ist es, dass es wie üblich so abläuft, dass man kündigen muss, um anscheinend vernünftige Angebote zu bekommen, die den Preis des Dienstes wert sind. Leider ist Lumen, wie viele andere Abo-Modelle von Gesundheitsgeräten auch, in meinen Augen unverhältnismäßig teuer, da man es selten einzeln, sondern immer in Kombination mit anderen nutzt.
Mein Mindset und meine Routine
Ein wichtiger Grund für das Jahresabo ist mein aktuelles Mindset: das Beste, wofür ich Geld ausgeben kann, ist mein Körper, meine Gesundheit und meine Zukunft. Mit diesem Ansatz nutze ich Lumen so, dass ich das Abo für mich rechtfertigen kann. Ich will mich nicht zu 100 % selbst optimieren, dafür wäre Lumen ideal, denn es passt den Ernährungsplan täglich dynamisch an die Ergebnisse an. Stattdessen nutze ich es pragmatisch in meiner Routine:
- Standardmäßig direkt morgens nach dem Aufstehen.
- In bestimmten Phasen auch über den Tag verteilt, teilweise in Kombination mit verschiedenen sportlichen Aktivitäten, um mehr über meinen Stoffwechsel zu lernen.
Praktisch für unterwegs
Neben den Funktionen ist Lumen auch technisch gut durchdacht: Das Gerät ist klein und handlich, ideal für Reisen. Der Akku hält laut Hersteller und Reviews bis zu 10 bis 14 Tage, bei mir in der Praxis problemlos über mehrere Tage hinweg. Geladen wird es nicht über ein klassisches Kabel, sondern über eine USB-C Dockingstation, was das Handling unterwegs sehr bequem macht. Meist nehme ich es ohne Ladegerät auf Reisen mit.
Mein Zwischenfazit
Lumen ist für spannend, weil es Daten sichtbar macht, die man sonst nur im Labor bekommen würde. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie zuverlässig die Empfehlungen langfristig sind und wie stark sie meinen Fortschritt tatsächlich beeinflussen. Aktuell sehe ich es so: Lumen ist ein interessantes Gadget mit echtem Potenzial, das mir hilft, meinen Alltag bewusster zu gestalten. Ob es für mich am Ende ein echter Gamechanger wird oder ein nice-to-have, wird die Zeit zeigen.
Fotocredits: Lumen und Achim Hepp
Mit meinem Code NREF_B7OAm erhältst du 40 Dollar Rabatt bei Lumen. Gleichzeitig bekomme ich dafür zwei Monate auf mein aktuelles Abo gutgeschrieben. Eine Happy-Happy Situation für uns beide.
OlvLimits Green Machine Extra Virgin Olive Oi | Mein EVOO kommt aus Apulien
Es gibt kaum jemanden, der das Thema Longevity so konsequent angeht wie Bryan Johnson. Was mich an seinem Blueprint Protocol ↗ fasziniert, ist weniger die Perfektion als die Präzision. Alles hat einen Grund, jede Entscheidung ist dokumentiert, gemessen und optimiert. Ein Detail, das ich lange unterschätzt habe, war sein Umgang mit Olivenöl. Während viele es zum Kochen oder als Dressing verwenden, trinkt er es. Gezielt und täglich. Nicht wegen des Geschmacks, sondern wegen seiner Wirkung.
Sein Öl ist kaltgepresst, reich an Polyphenolen, hat einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, wird in UV-geschütztem Glas geliefert und kommt mit Labordaten zur Qualitätssicherung. Es ist eines der wenigen Lebensmittel in seinem Protokoll, das er nicht einfach ersetzt, sondern bewusst priorisiert. In seinem Video erklärt er einiges zu den Hintergründen und auch, woran man ein gutes EVOO erkennt.
Was ein gutes Olivenöl wirklich ausmacht
Nicht jedes Öl, das im Supermarkt „extra nativ“ heißt, ist automatisch hochwertig. Die Unterschiede liegen im Detail und genau dort hat Bryan angesetzt. Wenn man Olivenöl als tägliches Gesundheitsinstrument betrachtet, zählen andere Kriterien als beim Kochen.
Hier die wichtigsten Punkte, auf die ich seitdem achte:
- Kaltpressung unter 27 Grad: Nur bei niedriger Temperatur bleiben die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe erhalten. „Kaltgepresst“ ist ein geschützter Begriff, aber viele Produkte erreichen trotzdem nicht die optimale Qualität.
- Hoher Polyphenolgehalt: Polyphenole sind natürliche Antioxidantien. Sie helfen, Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren und wirken entzündungshemmend. Gute Öle liegen bei über 400 Milligramm pro Kilogramm. Manche Spezialöle kommen über 700 oder sogar 1000.
- Hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren: Vor allem Ölsäure (Oleinsäure) ist wichtig. Sie unterstützt Herzgesundheit, wirkt ebenfalls entzündungshemmend und ist stabil bei Raumtemperatur.
- Freie Fettsäuren unter 0,3 Prozent: Ein niedriger Wert zeigt, dass die Oliven schnell und sauber verarbeitet wurden. Je niedriger, desto besser.
- Lichtgeschützte Verpackung: Olivenöl ist empfindlich gegenüber Licht und Sauerstoff. UV-geschütztes Glas oder Metalldosen sind Pflicht. Kunststoffflaschen sind ein Ausschlusskriterium.
- Erntejahr, Herkunft und Transparenz: Gutes Öl wird klar deklariert. Wer nichts zur Herkunft, zur Ernte oder zur Analyse schreibt, hat meistens nichts zu zeigen.
Wenn du dich einmal damit beschäftigst, liest du Etiketten ganz anders. Und du verstehst, warum ein 5 Euro Öl aus dem Discounter mit dem Etikett „nativ extra“ nicht das gleiche ist wie ein Labor-geprüftes Hochpolyphenolöl.

Was ich stattdessen gefunden habe
Ich wollte ein Öl, das genauso hochwertig ist wie das von Bryan Johnson, aber ohne Umwege über den Atlantik, ohne Zoll und ohne doppelte CO₂-Bilanz. Produziert in Europa, direkt beziehbar, klar analysiert. Gefunden habe ich das, was ich heute täglich verwende: Green Machine von OlvLimits ↗. Das Öl stammt aus Apulien, genauer gesagt aus der Gegend um Bari im Süden Italiens. Die Oliven werden dort auf zwei Farmen innerhalb eines 20-Kilometer-Radius geerntet, verarbeitet und abgefüllt.
Es handelt sich um ein sortenreines Öl, das kalt extrahiert und in UV-geschütztem Glas geliefert wird.
Was mich besonders überzeugt hat, ist der direkte Vergleich zu den Werten des Blueprint Olive Oil:
| Laborwert | Blueprint Olive Oil | Green Machine von OlvLimits |
|---|---|---|
| Polyphenole (HPLC) | 523,4 mg/kg | 799 mg/kg |
| Oleinsäure | 72,26 % | 76,76 % |
| Freie Fettsäuren | < 0,8 % (Standardgrenze) | 0,17 % |
| Peroxide | nicht angegeben | 4 meq/kg |
| UV-Schutzglas | ja | ja |
| Drittanbieter-Test | ja | ja (inkl. Analyse online einsehbar) |
Das Öl riecht fruchtig-grün, schmeckt bitter und scharf und hinterlässt ein leichtes Kratzen im Hals. Genau das, was ein hochwertiges Extra Virgin Olive Oil tun sollte.
Wie ich es einnehme
Ich nehme das Olivenöl pur, meist morgens direkt nach dem Aufstehen oder zusammen mit meinem ersten Shake. Etwa ein bis zwei Esslöffel, also 15 bis 30 Milliliter pro Tag, abhängig vom Tagesablauf. Wichtig ist mir dabei, dass es nicht erhitzt wird. Ich verwende es nicht zum Kochen, sondern als funktionale Ergänzung, so wie Bryan es vorgemacht hat. Der Geschmack ist intensiv, aber nicht unangenehm. Eher grün, frisch, mit einer angenehmen Bitternote und einer leichten Schärfe im Abgang. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, will man kein flaches Industrieöl mehr.
Eindruck und Fazit
Ich hatte Olivenöl früher nie als gezielte Ergänzung gesehen. Eher als Zutat beim Kochen oder als Basis für ein Dressing. Seit ich mich mit den Hintergründen beschäftige und verstanden habe, welche Rolle hochwertige Fette und Polyphenole spielen, hat sich das verändert. Green Machine von OlvLimits ist für mich kein Lifestyleprodukt, sondern ein funktioneller Bestandteil meiner täglichen Routine. Ich weiß, wo es herkommt, wie es verarbeitet wird und welche Werte es liefert. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Nicht als Wundermittel, sondern als langfristiger Baustein.
Subjektiv fühlt sich mein Verdauungssystem stabiler an, und auch mein Hautbild ist etwas klarer geworden. Ob das direkt am Öl liegt oder an der Kombination mit anderen Routinen, kann ich nicht sagen. Aber das Öl bleibt.
Fotocredits: OlvLimits und Achim Hepp










