Immer mehr Geräte wollen uns helfen, Gesundheit und Fitness datenbasiert besser zu verstehen. Eines dieser Geräte ist Lumen (Affiliate Link) ↗, ein kleines, tragbares Atemanalyse-Device, das verspricht, den eigenen Stoffwechsel in Echtzeit sichtbar zu machen.
Wer steckt hinter Lumen?
Gegründet wurde Lumen von den Zwillingsschwestern Dr. Merav und Dr. Michal Mor, beide mit einem wissenschaftlichen Hintergrund in Physiologie und Biologie. Die Idee: eine Methode, die bisher nur in klinischen Laboren möglich war – die Analyse des Verhältnisses von CO₂ und O₂ in der Atemluft zur Bestimmung des aktuellen Energieverbrauchs – in ein handliches Gerät für den Alltag zu bringen.
Wie funktioniert die Methode?
Das Prinzip basiert auf dem Respiratorischen Quotienten (RQ):
- Bei Kohlenhydratverbrennung ist das Verhältnis von CO₂ zu O₂ höher.
- Bei Fettverbrennung ist es niedriger.
Mit jedem Atemzug durch das Gerät wird dieses Verhältnis analysiert. In Kombination mit App-Daten (z. B. Schlaf, Aktivität, Ernährung) entsteht so eine Einschätzung, ob man sich aktuell eher in der Kohlenhydrat- oder Fettverbrennung befindet. Die App erstellt daraufhin tägliche Empfehlungen zur Ernährung.

Mein Start mit Lumen
Ich habe mir Lumen im August 2024 geholt, mit dem Ziel, meinen Gewichtsverlust zu unterstützen. Dabei nutze ich es in erster Linie sehr simpel: um zu sehen, ob ich gerade Fett verbrenne oder nicht. Die App selbst ist aber deutlich mächtiger. Sie berechnet täglich, was man essen sollte, abhängig vom aktuellen Status und dem gesetzten Ziel.
Besonders praktisch: Lumen synchronisiert sich über Apple HealthKit. Da ich meine Nahrung ohnehin in FDDB eintrage, landen diese Daten automatisch auch bei Lumen und fließen in die Empfehlungen mit ein.
Erfahrungen mit dem Abo-Modell
Wie bei vielen modernen Gadgets steckt hinter Lumen ein Abo-Modell. Im Kaufpreis war ein sechsmonatiges Startabo enthalten. Meine ursprüngliche Idee war zu testen, ob sich dieses Abo für mich überhaupt lohnt. Als es auslief, habe ich es zunächst nicht verlängert.
Ohne Abo bekommt man weiterhin Messungen, aber in einer vereinfachten Form mit weniger Details. Viele Zusatzfunktionen verschwinden, was die Nutzung im Alltag stark reduziert. Nach einigen Monaten habe ich mich dann doch entschieden, ein Jahresabo abzuschließen. Vor allem wegen eines guten Angebots, aber auch, weil ich inzwischen überzeugt war, dass es sich lohnt, in meine Gesundheit zu investieren. Schade ist es, dass es wie üblich so abläuft, dass man kündigen muss, um anscheinend vernünftige Angebote zu bekommen, die den Preis des Dienstes wert sind. Leider ist Lumen, wie viele andere Abo-Modelle von Gesundheitsgeräten auch, in meinen Augen unverhältnismäßig teuer, da man es selten einzeln, sondern immer in Kombination mit anderen nutzt.
Mein Mindset und meine Routine
Ein wichtiger Grund für das Jahresabo ist mein aktuelles Mindset: das Beste, wofür ich Geld ausgeben kann, ist mein Körper, meine Gesundheit und meine Zukunft. Mit diesem Ansatz nutze ich Lumen so, dass ich das Abo für mich rechtfertigen kann. Ich will mich nicht zu 100 % selbst optimieren, dafür wäre Lumen ideal, denn es passt den Ernährungsplan täglich dynamisch an die Ergebnisse an. Stattdessen nutze ich es pragmatisch in meiner Routine:
- Standardmäßig direkt morgens nach dem Aufstehen.
- In bestimmten Phasen auch über den Tag verteilt, teilweise in Kombination mit verschiedenen sportlichen Aktivitäten, um mehr über meinen Stoffwechsel zu lernen.
Praktisch für unterwegs
Neben den Funktionen ist Lumen auch technisch gut durchdacht: Das Gerät ist klein und handlich, ideal für Reisen. Der Akku hält laut Hersteller und Reviews bis zu 10 bis 14 Tage, bei mir in der Praxis problemlos über mehrere Tage hinweg. Geladen wird es nicht über ein klassisches Kabel, sondern über eine USB-C Dockingstation, was das Handling unterwegs sehr bequem macht. Meist nehme ich es ohne Ladegerät auf Reisen mit.
Mein Zwischenfazit
Lumen ist für spannend, weil es Daten sichtbar macht, die man sonst nur im Labor bekommen würde. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie zuverlässig die Empfehlungen langfristig sind und wie stark sie meinen Fortschritt tatsächlich beeinflussen. Aktuell sehe ich es so: Lumen ist ein interessantes Gadget mit echtem Potenzial, das mir hilft, meinen Alltag bewusster zu gestalten. Ob es für mich am Ende ein echter Gamechanger wird oder ein nice-to-have, wird die Zeit zeigen.
Fotocredits: Lumen und Achim Hepp
Mit meinem Code NREF_B7OAm erhältst du 40 Dollar Rabatt bei Lumen. Gleichzeitig bekomme ich dafür zwei Monate auf mein aktuelles Abo gutgeschrieben. Eine Happy-Happy Situation für uns beide.




